Urban Aquaponic System

Unsere Generation steht in der Pflicht die Ressourcen für nachfolgende Generationen zu erhalten. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die Transporte in der Zukunft so billig wie heute bleiben.


Wir müssen CO2 einsparen, die Klimakatastrophe ist absehbar!

Aus diesem Gedanken entspringt das Urban Farming, die stadtnahe Produktion von Lebensmitteln. Das erspart Transportwege, Transportverluste und das Gemüse, Obst usw. kann wirklich an der Pflanze reifen.

Das urbane Aquaponik-System ist ein geschlossener Biokreislauf.  Es beginnt mit dem Wasser- und Nährstoffkreislauf im Fischbecken. Hier leben die Fische in einer der Fisch-Art angemessenen Besatzdichte.

Das Wasservolumen, bzw. die Beckengröße wird optimal hinsichtlich Wasserqualität,  Temperatur, Nahrung, laufender Umwälzung und Reinigung des Wassers gewählt.

Das von den Fischen aufgenommene Futter wird verdaut und der Teil, der nicht in Wachstum umgesetzt, bzw. physiologisch verwertet werden kann, wird wieder ausgeschieden.

Dieser ammoniak-/ harnstoff-haltige Fischkot befindet sich im Fischbecken. Ammoniak (NH3) ist eine chemische Verbindung von Stickstoff (N) und Wasserstoff (H), ein farbloses, stechend riechendes Reizgas. Es reagiert basisch und ist gut wasserlöslich. Dabei reagiert ein Teil des Ammoniaks zu Ammonium (NH4+).

Dieses nun ammoniumhaltige Wasser wird aus dem Becken durch einen Grobfilter geleitet, wo größere Schwebeteilchen wie Schlamm und Algen aus dem Wasser gefiltert werden.
Das grob gereinigte Wasser wird nun durch einen weiteren Filter, Abschäumer, geleitet, indem sich nitrifizierende Bakterien befinden.

Vorausgesetzt sie haben genügend Sauerstoff zur Verfügung, wandeln diese das oben beschriebene Ammonium zu Nitrit und das Nitrit zu Nitrat (NO3-) um. Dieses Nitrat ist eine Form von Stickstoff, welche die Pflanzen gut aufnehmen können.
Das nährstoffreiche (Prozess)- Wasser wird nun, vereinfacht ausgedrückt, den Pflanzenwurzeln zugeleitet. Stickstoff ist ein Hauptnährstoff und wird von fast allen Pflanzen in relativ großen Mengen aufgenommen.

Das Prozesswasser aus dem Primärkreislauf wird in Catchtanks geleitet, wo es ggf. mit (Regen)– Wasser, welches auf den Gewächshausdächern gesammelt wird,  und weiteren für das Wachstum der Pflanzen notwendigen Nährstoffen gemischt und in den rezirkulierenden Kreislauf eingespeist.

Der Kreislauf der Nachhaltigkeit schließt sich wie folgt:

Wasser =

Regenwasser vom Gewächshausdach ist die beste Wasserqualität (EC-Wert) und spart Grundwasser. Dieses Wasser wird in Tanks oder Lagunen gesammelt und verwendet.

In Deutschland ist das dann zugleich der vom Brandschutz geforderte Wasservorrat!

In wasserarmen Regionen, mit z.B. wenigen aber dafür heftigen Niederschlägen, ist es die Grundlage einer Nahrungsmittelproduktion.

 

 

Dünger =

wird zu großen Teilen aus den „Hinterlassenschaften“ der Fische gewonnen und ist nur noch minimal mit Spurenelementen und Nährsalzen zu ergänzen.

 

 

Inzwischen sind Forschungen im Gange bestimmte Fischarten mit bestimmten Pflanzenarten zu kombinieren, um eine Hinzudüngung mit Nährsalzen ganz zu vermeiden.

 

CO2 =

entsteht in der Aquakultur und wird in das Gewächshaus geleitet.

Es muss weder technisches CO2 verwendet werden, noch aus der Rauchgaswäsche fossiler Brennstoffe!
                                   
Soweit das Aquaponic System in urbaner Umgebung umgesetzt wird, werden schon durch entfallene Transport- Kilometer große Mengen an CO2 eingespart.

 

 

Abfall =

Da fast kein Abwasser entsteht, werden Klärwerke entlastet.

Mit einem klugen Abfallmanagement (Biogas) wird der Kreislauf der Nachhaltigkeit weiter optimiert.

 

 

Energie =

Mit einem durchdachten Energiemanagement lassen sich die Energiekosten erheblich reduzieren.
Das spart neben den Kosten, große Mengen an CO2- Ausstoß und fossile Brennstoffe.

 

 

Futter =

Außerhalb des Einflussbereichs der Europäischen Union erschließen sich völlig neue Methoden der Fischfutter- Produktion.

Der Einsatz von Maden (z.B. von Hermetia) als Lebend- oder Trockenfutter spart Ressourcen und ist nebenbei die wirtschaftliche Verwertung von Abfällen.

Die EU fordert sinnbildlich EU-konforme Schlachthöfe für Maden!

 

 

Pflanzenschutz =

Auch hier setzen wir auf die Natur!

Der biologische Pflanzenschutz ist das probate Mittel weitestgehend ohne Chemie gesund zu produzieren.

Gegen tierische Schädlinge werden Raubinsekten eingesetzt und die Hummeln zur Bestäubung.

Gegen pilzliche Erkrankungen gibt es heute schon ausreichende Mittel aus biologischer Produktion.

 

Schmeckt Gemüse aus Aquaponik, nach Fisch?

Ganz sicher nicht. Die Kreisläufe des Wassers sind getrennt.

Bio-Gemüse, Obst oder Gemüse schmecken ja auch nicht nach Jauche, Mist oder Gülle und die Lebensmittel des Lebensmitteleinzelhandels ja auch nicht nach Dünger oder Nährsalzen.

Das Aquaponik System ist das derzeit nachhaltigste Kultursystem von Aquakultur und Gemüsekultur.

 

Welche Gemüsearten können im Aquaponischen System angebaut werden?

Jede Gemüseart, in jedem Anbauverfahren

  • rezirkulierende System
  • floating System
  • Substratsysteme
  • Erdkulturen

 

Die Aquaponik ist die ideale Ergänzung für den Bio-/ Öko- Garten und -Landbau.

 

Warum sollten Sie gerade mit uns Planen und Bauen?

Wir sind die wirklichen Fachleute, gelernte Gärtner und  Fischwirte!
                     
Wir sind die Pioniere der Aquaponik und arbeiten eng mit der Wissenschaft zusammen.

Wir aktualisieren unseren Wissenstand ständig und sind mit der modernsten Technik vertraut!

Wir haben schon viele Projekte geplant und gebaut!

Wir bieten :

  • High Tech Projekte
  • Low Cost Projekte
  • Hobby und Freizeit
  • Ausbildung
  • Know how

Nur perfekt ist gut genug!