Aquaponik

Der Grundgedanke

Der Lebensmitteleinzelhandel verspricht sehr viel, jedoch wird der Markt ausschließlich über Mengen und Preise geregelt.

Der Preis steht immer über Qualität und Regionalität

Für einen günstigen Preis werden Ressourcen ohne Rücksicht auf die Umwelt verschwendet. Der Lebensmitteleinzelhandel drückt die Produzenten von Obst und Gemüse soweit preislich in den Keller, dass selbst Großbetriebe nicht mehr in der Lage sind kostendeckend zu produzieren. Laut einem Artikel aus der Zeitschrift "Gartenbau Profi", Ausgabe Februar 2015, können ca. 50% aller niederländischen Gewächshausgemüse-Gärtner ihre aktuellen Rechnungen nicht mehr bezahlen! Weiter wird berichtet, dass 15% aller Gärtner keine Mittel für weitere Investitionen haben!
Soweit Sie als Kunde einmal die Werbung des Lebensmitteleinzelhandels genau ansehen, werden sie bemerken, dass Qualität und Regionalität kein Argument in der Werbung sind! Das Werbeargument zielt ausschließlich auf den Preis, jeder kann es billiger als der Andere!

Macht es wirklich Sinn unzählige Tonnen Gemüse teilweise 2500 km und weiter zu transportieren?

Warum verschwenden wir sinnlos Ressourcen in Millionen von Transportkilometern?

Macht es wirklich Sinn Tomaten in Holland schon im ersten Reifestadium zu ernten?

Macht es wirklich Sinn, dass z.B die Tomate unter dem Ausschluss von Licht im LKW nachreift, um dann beim Verbraucher nach nichts zu schmecken?

Unsere Generation steht in der Pflicht die Ressourcen für nachfolgende Generationen zu erhalten. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die Transporte in der Zukunft so preiswert wie heute bleiben.
Wir müssen CO² einsparen, die Klimakatastrophe ist absehbar!

Aus diesem Gedanken entspringt das Urban Farmin, die stadtnahe Produktion von Lebensmitteln. Das erspart Transportwege, Transportverluste und das Gemüse, Obst usw. kann wirklich an der Pflanze reifen.

Verfeinert wird das Konzept, mit Hilfe der Aquaponik. Durch den Kreislauf der Fisch-Mast gekoppelt an einen hydrophonischen Pflanzenbau werden in erheblichen Maße Ressourcen eingespart. Es werden erhebliche Mengen an Dünger, ebenso Wasser, Abwasser und ganz erhebliche Mengen an Brennstoffen, also CO² in diesem Kreislauf eingespart und die Umwelt wird entlastet.

Dem Schutz unserer Umwelt verpflichtet, haben wir das Thema aufgegriffen und technisch in eine umsetzbare Form gebracht. Wir bauen die Technik und vermarkten dieses System weltweit, inzwischen können wir immer mehr Projekte realisieren.

Schmeckt das Gemüse nach Fisch?
Ganz sicher nicht. Die Kreisläufe des Wassers sind getrennt. Bio-Gemüse, Obst oder Gemüse schmecken ja auch nicht nach Jauche, Mist oder Gülle und die Lebensmittel des Lebensmitteleinzelhandels ja auch nicht nach Dünger oder Nährsalzen.

  • Aquaponikanlagen
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Unser Beitrag

Im Jahr 2005 haben wir für das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB, Forschungsverbund Berlin e.V.) auf einem Seegrundstück in Berlin Friedrichshagen ein Forschungsgewächshaus errichtet. Die Technologie war bereits zu DDR Zeiten in den Grundformen bekannt und musste nun auf den neusten Stand der technischen Möglichkeiten aktualisiert werden.

Das größte Problem war die zur Verfügung stehende Fläche. Es sollten fünf bestehende Betonbecken direkt am Seeufer überbaut werden. Aber auch dafür fanden wir eine Lösung und nutzten den entstehenden Raum gleich als Raum für technische Einbauten. Zunächst sollte es ein Foliengewächshaus werden, dann wurde auf ein Stahl-Glas-Gewächshaus umgestellt.

In dem neuen Forschungsgewächshaus wurden die Grundlagen noch einmal geprüft und mit Hilfe der aktuellen Technik soweit optimiert, daß alle Komponenten effizient und kontrolliert eingesetzt werden konnten.

Wir haben das System als Gärtner begleitet, den Pflanzenschutz biologisch mit Nützlingen gestaltet und Hummeln zur Bestäubung eingesetzt. Weil der Kreislauf erst in Schwung kommen musste, wurden die Kulturen anfänglich komplett mit Nährsalzen versorgt. Später wurde ggf. mit Einzelkomponenten-Nährstoffen ergänzt.

In allen unseren Projekten stehen wir als Kulturberater zur Verfügung ggf. adaptieren wir bekannte Produktionsverfahren an die spezielle Situation des Kunden.

Es muss nicht immer alles komplett neu gebaut werden, oft lassen sich Bestandsbauten umbauen und anpassen.

  • Wiedereinbürgerung Stör in Berliner Gewässer
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Wie geht es weiter?

Inzwischen haben sich viele kluge und fortschrittliche Menschen dem Gedanken des - Urban Farming`s - Urban Gardening`s - Hydroponik verschrieben.

Wir auch! Sie auch?

Lassen Sie uns gemeinsam planen und bauen – wir können es!

Bereits realisierte Projekte: